Akute Verletzungen Leistenbrüche Leisten-Pendelhoden Varicocelen-Hydrocelen Nabel-Bauchwandbrüche Phimosen Ohranlegeplastiken Weichteiltumoren Nerveneinklemmungssyndrome Morbus Dupuytren ( Hohlhandvernarbung) Schnellende Finger Sehnenscheidenstenosen Sehnenverletzungen Infektionen Überbeine Hämorrhoiden- Operationen Analabszesse Analfisteln Polypen Thrombosen Enddarmvorfälle

Leistenbruch, Leistenhernie, Hernia inguinalis, Hernie, Hernia, Bauchwandbruch, Shouldice, Rutkow, Gilbert, Ferguson, Leistenhoden,Kryptorchismus, Pendelhoden, Leistenhoden, Hodenbruch, Hernia scrotalis, Schenkelhernie, Schenkelbruch, Hernia femoralis, Nabelbruch,Nabelhernie, Hernia umbilicalis, Narbenbruch, Narbenhernie, Hernia ventralis, Hodenhochstand, Gleithoden, Maldescensus testis, Hodenektopie,Nondescensus testis, Orchidopexie, Wasserbruch, Hydrocele, Wassermann, Varicocele, Palomo, Processus vaginalis peritonei

PDF
Drucken

Leistenbruch ( Hernia inguinalis)

Der Leistenbruch ist eine häufige Erkrankung.

Was ist ein Leistenbruch?

Bei jedem Menschen bestehen im seitlichen Unterbauch natürliche Lücken, durch die beim Mann der Samenstrang (Versorgungsleitung des Hoden) und bei der Frau ein Halteband der Gebärmutter aus dem Bauchinnenraum unter die Haut ziehen. Sind diese Lücken vergrößert, können Eingeweide unter die Haut austreten. Beim typischen Leistenbruch sieht man dann eine Vorwölbung an der Leiste. Da die Leiste allerdings ein Kanal ist, fehlt die Vorwölbung, wenn die Organe darin stecken bleiben. Typische Beschwerden sind Stechen- Brennen oder Druck in der Leiste mit Ausstrahlung in den Rücken, die Oberschenkelinnenseite oder den Hoden beim Mann oder die große Schamlippe bei der Frau.

Warum sollte ein Leistenbruch operiert werden?

Da die aus dem Bauchraum austretenden Eingeweide stecken bleiben können, und damit nicht mehr in den Bauch zurückrutschen, kann eine Drosselung der Durchblutung mit nachfolgendem Absterben des Gewebes entstehen. Hierbei kann dann z.B. ein Darmdurchbruch auftreten. Die Operation ist die einzig erfolgreiche Behandlung.

Diagnosestellung ?

Üblicherweise wird der Leistenbruch durch Betasten der Leiste festgestellt. Bei unsicherem Befund wird die Diagnose mit einer speziellen Ultraschalluntersuchung gestellt.

Wie wird der Leistenbruch operiert?

Das Prinzip der Operation besteht in einer Verkleinerung der Lücke in der Bauchdecke, und einer Entfernung eines Säckchens, in das die Eingeweide außerhalb des Bauchraumes hineinrutschen.

Welche Operationsverfahren gibt es?

  • Durch Hautschnitt über der Leiste mit Abtragung des Säckchens an seiner Austrittsstelle aus dem Bauchraum und Doppelung von 4 Bauchdeckenschichten, die sich dort befinden zur Bildung einer kräftigen Narbe. Hierbei wird die Naht sehr eng an die Lücke genäht, durch die nur noch der Samenstrang oder das Gebärmutterhalteband austreten können. (Operation nach Shouldice)
  • Durch Hautschnitt über der Leiste mit Abtragung des Säckchens und Einlage eines Kunststoffnetzes, durch das der Samenstrang oder das Gebärmutterhalteband geleitet werden. (Operation nach Lichtenstein)
  • Durch Hautschnitt über der Leiste mit Abtragung des Säckchens und Einführen eines Kunststoffschirms in die erweiterte Lücke. Dieser Schirm klappt hinter der Bauchdecke auf und wird festgenäht. Anschließend wird noch ein Kunststoffnetz wie oben eingelegt. (Operation nach Rutkow)
  • Durch mehrere kleine Hautschnitte am Bauch, durch die über eingeführte Metallröhren vom Bauchraum aus das Säckchen nach innen gezogen wird und durch Ausbreitung eines Kunststoffnetzes über die Lücke ein Austreten verhindert wird. (Laparaskopische Operation)

Welche Operationen werden von uns bevorzugt?

An erster Stelle steht für uns die Methode mit natürlichem Gewebe, da die Kunststoffnetze noch nicht sehr lange in Benutzung sind und zukünftige Komplikationen noch nicht bekannt sind. (5-15% Wiederauftreten eines Leistenbruches ) An zweiter Stelle kommt die Methode mit der Einlage eines Netzes und Hautschnitt über der Leiste in Betracht. Empfehlenswert bei Patienten mit extrem schwachen Bindegewebe oder sehr starken Gewichtsbelastungen in ihrem Alltag. Als neueste Methode wird ein kleiner Schirm (plug) durch die vergrößerte Muskellücke hinter die Bauchdecke eingeführt und zusätzlich ein Netz über der Muskulatur ausgebreitet.
Alle Methoden sind in örtlicher Betäubung durchführbar. Sie erhalten ein Schlafmittel und bekommen von der Operation nichts mit. Hierdurch wird das Risiko einer Vollnarkose vermieden. Die Operationszeiten betragen zwischen 10 und 30 Minuten.

Warum operieren wir in der Klinik?

Nach der Operation haben die Patienten in den ersten Tagen sehr unterschiedlich starke Beschwerden bei diversen Bewegungen und benötigen Schmerzmittel. Inzwischen wurde mir von mehreren Patienten berichtet, dass sie eine erneute ambulante Operation ablehnen würden, da zu Hause zu viele Unsicherheiten bestanden hinsichtlich der Schmerzen und möglichen Komplikationen. Wenn sie es wünschen können Sie am Abend der Operation auch nach Hause gehen. Die meisten Patienten verlassen das Krankenhaus freiwillig am 3. oder 4. Tag.

Akute Verletzungen Leistenbrüche Leisten-Pendelhoden Varicocelen-Hydrocelen Nabel-Bauchwandbrüche Phimosen Ohranlegeplastiken Weichteiltumoren Nerveneinklemmungssyndrome Morbus Dupuytren ( Hohlhandvernarbung) Schnellende Finger Sehnenscheidenstenosen Sehnenverletzungen Infektionen Überbeine Hämorrhoiden- Operationen Analabszesse Analfisteln Polypen Thrombosen Enddarmvorfälle

Leistenbruch, Leistenhernie, Hernia inguinalis, Hernie, Hernia, Bauchwandbruch, Shouldice, Rutkow, Gilbert, Ferguson, Leistenhoden,Kryptorchismus, Pendelhoden, Leistenhoden, Hodenbruch, Hernia scrotalis, Schenkelhernie, Schenkelbruch, Hernia femoralis, Nabelbruch,Nabelhernie, Hernia umbilicalis, Narbenbruch, Narbenhernie, Hernia ventralis, Hodenhochstand, Gleithoden, Maldescensus testis, Hodenektopie,Nondescensus testis, Orchidopexie, Wasserbruch, Hydrocele, Wassermann, Varicocele, Palomo, Processus vaginalis peritonei