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Was sind Hämorrhoiden

Jeder Mensch hat direkt hinter dem Schließmuskel des Afters an drei Stellen Gefäßpolster, bestehend aus Venen und Arterien (kleine Schlagadern), die für die Kontrolle des Abgangs von Luft und flüssigem Stuhl (Durchfall) notwendig sind. Wachsen diese Polster durch Erweiterung der kleinen Gefäße spricht man von Hämorrhoiden. Diese können dann durch den Schließmuskel nach außen Vorfallen und für verschiedene Komplikationen sorgen.

Ursachen

Viele Komponenten sorgen für die Entstehung von Hämorrhoiden:
warme Sitzflächen, Plastiksitzflächen, scharfe Gewürze, Alkohol, häufiges starkes Pressen beim Stuhlgang und vieles mehr.

Komplikationen

bei kräftiger Vergrößerung der Gefäßpolster entstehen Probleme mit der Dichtigkeit des Afters, sehr starken Blutungen, die einer sofortigen Operation bedürfen, sowie der Bildung einer Thrombose (Blutkoagel), die extrem schmerzhaft sein kann. Weitere Probleme bieten das Afterjucken, Ekzeme sowie geringe Undichtigkeit für Stuhl.
Die Bildung einer Thrombose außerhalb des Afters entsteht in einer oberflächlichen Vene und hat nichts mit einer Hämorrhoide zu tun. Alle Thrombosen führen nicht zu einer Lungenembolie, wie die der Beine, und sind daher weniger gefährlich.

Diagnostik (Abklärung)

die Abklärung erfolgt durch die Inspektion (Ansehen), die Austastung des Afters mit dem Finger und einer Procto-Rektoskopie(Enddarm-spiegelung). Diese erfolgt durch einführen eines ca. 35 cm langen starren Rohres mit einer Beleuchtung in eine Tiefe von ca. 30 cm, so dass die Schleimhaut gut beurteilt werden kann. Diese Untersuchung ist nicht unangenehmer als die Austastung mit dem Finger. Zuvor muss eine Darmreinigung mit Abführmitteln erfolgen.

Wann wird eine Operation angeraten?

z.B. bei chronischen Beschwerden, immer wiederkehrenden leichten Blutungen, Bildung von Thrombosen und einer gewissen Größe der Hämorrhoiden. Bei dauerndem Vorfall der Gefäßpolster aus dem After besteht die Indikation (Begründung) zur Operation

Allgemeines zur Operation

Hämorrhoidenoperationen führen wir vorwiegend in Vollnarkose oder einer Rückenmarksnarkose in unsere Belegklinik durch. Hierzu ist eine Vorbereitung durch den Hausarzt notwendig (Labor, EKG etc.) Außerdem müssen Sie am Tag vor der Operation gründlich abgeführt werden. Die Operation äußerer Thrombosen wird in örtlicher Betäubung ohne Abführmassnahmen in der Praxis durchgeführt.

Operationsverfahren

Das Prinzip besteht aus der Durchtrennung der zuführenden Gefäße zu dem Hämorrhoidenknoten. Bei der Entfernung einer Hämorrhoide wird der Knoten zusätzlich entfernt (OP nach Parks). Bei mehreren ausgeprägten Hämorrhoiden wird im Enddarm oberhalb der Knoten ein Schleimhautstreifen zirkulär herausgeschnitten und die Wunde sofort mit Klammern verschlossen (OP nach Longo).

Komplikationen

Nach der Operation ist vor allem mit einer kräftigen Nachblutung zu rechnen, da kleine Schlagadergefäße durchtrennt wurden, weshalb wir zu Ihrer Sicherheit in der Klinik operieren. Außerdem kann die Wunde sehr schmerzhaft sein, sodass starke Schmerzmittel eingesetzt werden müssen. Zudem können vorübergehende Undichtigkeiten des Afters und Abszesse am After entstehen.

Verlauf

Die Patienten verlassen durchschnittlich am 3. Tag nach der Operation die Klinik, und sind zwischen 2 und 4 Wochen krank geschrieben.

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