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Was ist ein Morbus Dupuytren?

Ein Morbus Dupuytren ist eine gutartige Verdickung bzw. Wucherung der Hohlhand bzw. der Fingerfaszie (Sehnenplatte). Die Erkrankung beginnt mit einer Verhürtung unter der Haut und führt unbehandelt zu einer deutlichen Beugestellung der Finger. Die Erkrankung wird in verschiedene Stadien eingeteilt.

Bei Stadium 0 besteht nur eine Verdickung der Unterhaut, ab dem Stadium II besteht eine Beugung der Finger zwischen 45 ° und 90 °. Ab diesem Stadium sollte die Erkrankung operiert werden, da es zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Handfunktion führt.

Wie wird ein Morbus Dupuytren operativ versorgt?

Wir operieren den Morbus Dupuytren ambulant in unserer Praxis. Entweder in Allgemeinnarkose oder in einer lokalen Betäubung des Armes. Die Dauer des Eingriffes beträgt zwischen 30 und 80 Minuten, je nach Grad der Erkrankung. Die Hand wird anschließend auf einer Schiene gelagert. Ca. 12 Tage nach der Operation werden die Hautfäden entfernt und es kann mit krankengymnastischen Übungen begonnen werden. Die Dauer der Nachbehandlung beträgt ca. 4-5 Wochen.